Johannesbläser

Der Posaunenchor probt unter Leitung des Berufstrompeters und Musikpädagogen Peter Scheerer in der Johanneskirche.

Interessierte – auch Anfänger – sind herzlich willkommen.

Montag 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

Infos bei Peter Scheerer.

TEL 0221 - 430 44 39

Eine kleine Geschichte über tolle Fortschritte eines bunten Teams im Umgang mit jeder Menge Blech
– erzählt von Peter Scheerer

Am Anfang der Johannesbläser stand Ivo Masanek, Pfarrer der Johanneskirche. Er hatte früher selber in einem Bläserchor Trompete gespielt und wollte dies nun auch gerne in seiner Gemeinde in Köln etablieren. Nach langem Insistieren hatte er dann auch denjenigen überzeugt, der es machen sollte: Peter Scheerer, Gemeindemitglied der Johanneskirche studierte in Köln Trompete und Instrumentalpädagogik und war somit genau der Richtige für diese Aufgabe.

Dann ging alles sehr schnell. Beim Weihnachtsgottesdienst wurde die Idee vorgestellt und Ivo fragte jeden Gottesdienstbesucher persönlich, ob er oder sie interessiert sei und mitspielen wolle.

Gut 20 Interessenten meldeten sich nur wenige von ihnen hatten eigene Instrumente. Dennoch entstand kein Engpass da Privatinstrumente von Ivo, Geschenke von Gemeindemitgliedern und Leihgaben des Posaunenchors Lindenthal zur Verfügung gestellt wurden.

 

Mit der Zeit sprangen einige Mitglieder ab, andere kamen neu dazu. Doch bei Null angefangen, haben sich die Johannesbläser inzwischen ein hörenswertes alle Epochen umfassendes Repertoire erarbeitet: von Renaissancemusik bis Gospel, über Choralsätze und von St. Martins- bis hin zu Karnevalsliedern.

Die Johannesbläser bestehen zurzeit aus ca. zehn MusikerInnen aller Altersstufen, die außer Gottesdiensten und Kirchenfesten auch Martinszüge und den Sülzer Veedelszoch musikalisch bereichern.

Trotz intensiver und ernsthafter Proben herrscht ein fröhlicher und freundschaftlicher Umgang miteinander. Dank dieser positiven Atmosphäre trifft man sich auch mal zu Grillfesten oder Geburtstagsfeiern oder sitzt einfach nach der Probe noch bei einem Kölsch zusammen.

Leider sind durch Umzug, Studium, oder Beruf etliche der ursprünglich Beteiligten weggefallen. Deshalb würden sich die Johannesbläser über musizierenden Zuwachs riesig freuen. Dann wäre sogar die freiwillige Kindergartenpatenschaft, die der Bläserchor übernommen hat und seit Jahren betreibt, vielleicht noch ausbaubar.