Abendgespräch zur Sache, 17.3., 19:30 Uhr, TH

„Mehr als nur Marktwirtschaft: Für ein demokratisches und solidarisches Europa“
Eine Diskussion mit Dr. Norbert Walter-Borjans, ehem. Finanzminister NRW.
Gründung und Ausbau der europäischen Gemeinschaften sollten dem Frieden und der Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen dienen. Heute sind Respekt,  Solidarität und Rechtsstaatlichkeit nicht mehr überall in der EU gesichert. Die Sozialpolitik der EU soll gestärkt und demokratisch gestaltet werden.

Projektchor 90 am 10.3., 11 Uhr, Johanneskirche

Vom 9. auf den 10. März probt der Projektchor 90 nach einjähriger Pause wieder in der Johanneskirche. Bis zu 25 Menschen übernachten an diesem Wochenende in der Kirche, üben Chorsätze in geselliger Runde ein und gestalten damit den Sonntagsgottesdienst. Seit 1990 gibt es dieses Chorprojekt – daher  der Name Projektchor 90. Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Wer ist dieser Jesus? Und was bedeutet er mir?“ (Hebräerbrief 4,14-16). Wer gerne  mitproben möchte, meldet sich bitte bei Ivo Masanek.

Weltgebetstag am 8.3., 15 Uhr, Tersteegenhaus

Der diesjährige Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Im Mittelpunkt steht der gedeckte Tisch – Symbol der  Gastfreundschaft, die Gäste in diesem Land erleben. Aber der gedeckte Tisch ist auch ein Sehnsuchtsort. Nicht nur in Slowenien erleben Menschen Ausgrenzung:  Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Mit der biblischen Erzählung, in der der Tisch bereit steht und alle Menschen eingeladen werden,  weil immer noch Platz ist, erleben wir die Gastfreundschaft Gottes, die uns für andere öffnet. Jedes Jahr am Weltgebetstag öffnen wir uns für die Sorgen, Nöte,  Hoffnungen und Kräfte von Frauen anderswo auf der Welt. Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt  zu ihrem Gottesdienst ein. Und unser Vorbereitungskreis in Sülz-Klettenberg will dazu beitragen, dass wir schmecken und sehen “Kommt, alles ist bereit”. So  sind alle im Anschluss an den Gottesdienst zu Kaffee und Kuchen im Foyer des Tersteegenhauses eingeladen.

Auskunft: Pfarrerin Susanne Beuth, Tel. 43 99 33, beuth@kirche-koeln.de

Rezept Linsensuppe vom Taizé-Gottesdienst

Die Johannesköche hatten wieder lecker gekocht. Nach dem meditativen Taizé-Gottesdienst genossen fast hundert Menschen die frisch gekochte Linsensuppe der Männer-Kochgruppe. Mehrere fragten nach dem Rezept, das die Johannesköche hier gerne weitergeben:

Kurkuma-Linsensuppe

Zutaten für vier Personen:

300 g gelbe Linsen, 500 ml Kokosmilch, 2 Knoblauchzehe, 50 g Ingwer, 2 g Kurkuma, 2 Bund Petersilie, 2 Brühwürfel, 2 Peperoni, 6 EL Pflanzenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Rezept:

  1. Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauch pellen und grob hacken. Peperoni vom Strunk befreien, nach Belieben Kerne entfernen, um die Scharfe zu reduzieren und fein hacken. Petersilienspitzen für die Dekoration beiseite legen, verbliebene Blätter von den Stilen zupfen und hacken.
  2. 4EL Öl in einem Topf erhitzen und Peperoni sowie gehackte Petersilie 2 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. Mit 1/2 TL Salz sowie nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Anschließend herausnehmen.
  3. In dem zuvor verwendeten Topf 2 EL Öl erhitzen und Knoblauch, Ingwer sowie Kurkuma 20 Sekunden bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren anbraten.
  4. Anschließend 1 L Wasser, Brühwürfel, Kokosmilch, Linsen sowie 1 TL Salz und 1 TL Zucker hinzugeben und zum Kochen bringen. Ca. 15 Minuten bei mittlerer Temperatur abgedeckt köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
  5. Suppe vom Herd nehmen und 4 EL Linsen zur Dekoration in eine kleine Schale geben. Danach die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren.
  6. Kurkuma Linsensuppe in einem tiefen Teller anrichten und mit verbliebenen Linsen, Petersiliencrunch und Petersilienspitzen garnieren.

Guten Appetit!

Verlegung „Stolpersteine“ Montag, 18.03.2019, 12:30 Uhr

Durch den Künstler Gunter Demnig werden am Montag, den 18.3., gegen 12.30 Uhr drei „Stolpersteine“ am Sülzgürtel 47 verlegt. Die Verlegung ist öffentlich. Es empfiehlt sich schon um 12.00/12.15 Uhr vor Ort zu sein. Diese Gedenksteine lagen schon vor dem Umbau des früheren Kinderheimgeländes vor dem damaligen Haupteingang am Sülzgürtel 47 und werden jetzt erneut verlegt. Sie sind drei Kindern gewidmet, die 1943/1944 nach Auschwitz deportiert wurden: Einer Sinteza (geb. 1939), einem Sinto (geb. 1938) und einer Romni (1939).

Jokis Bühne – Joana & Adax Dörsam – 05.04.2019, 20 Uhr

Joana & Adax Dörsam (Gitarren)
„Ich staune bloß“ Eintrittskarten 18 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr (weitere Infos zum Kartenverkauf siehe oben).

Vier Jahrzehnte eigene Lieder in bester Singer-Songwriter-Manier mit markanter Stimme: ihre Klassiker („De Hildegard Ihr Yuccapalm“, „Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr“, „Und mit dir wollt’ ich mal nach Gretna Green“) oder ganz neue Lieder. Ihre Texte – poetisch, aber trotzdem politisch. Ihre Töne – leise in einer lauten Welt. Ihr Programm – klug, aber nicht kopflastig. Tiefgang mit Leichtigkeit. Ihre Lieder gehen nicht nur ins Ohr, sondern auch unter die Haut. Konventionelles kontert sie mit Kabarettistischem, nachdenkliches Schweigen mit befreiendem Lachen. In Hochdeutsch un in ihrer schääne Mudderschbrooch: Kurpfälzisch. Viele Jahre hat sie im WDR-Hörfunk die Sendung „Chansons und Lieder-liches“ zusammengestellt und moderiert. Begleitet wird sie von Adax Dörsam.