Sternsingen 2020 – jetzt in ökumenisch

Die Sternsingeraktion ist in unseren Stadtteilen sehr beliebt und viele Menschen – nicht nur katholische oder kirchlich angebundene – möchten gerne Anfang Januar von den Sternsingern besucht werden. Der Wunsch nach Segen, nach einem glücklichen, von Gelingen und von Gott getragenen neuen Jahr steht dabei im Mittelpunkt. Kinder und Jugendliche, als heilige drei Könige verkleidet, sammeln dabei für Kinder weltweit, denen durch die Spenden ein besseres Leben ermöglicht wird. Im Mittelpunkt der Sternsingeraktion 2020 steht das Thema Frieden am Beispiel des Libanon. Erstmals wird die kommende Sternsingeraktion in unserem Seelsorgebereich auch von evangelischen Kindern und Jugendlichen unterstützt und vertieft dadurch die ohnehin schon herausragend gute Ökumene in Sülz und Klettenberg.

Sie möchten sich engagieren?
Wir freuen uns über jeden, der gerne bei der weltweit größten Aktion „Kinder helfen Kindern“ dabei sein möchte: über Kinder als Könige, aber auch über Erwachsene und Jugendliche als Begleiter und Mitwirkende. Interesse? Dann schreiben Sie an Julia Castor (St. Bruno) oder Mark Kusters (St. Nikolaus) über sternsinger@kirche-sk.de.

Sternsingen St. Bruno 2020
Wann sind die Sternsinger unterwegs?
Damit die Sternsingeraktion von möglichst vielen Kindern und Jugendlichen getragen werden kann, gehen diese am Wochenende nach den Weihnachtsferien: am Freitag, 11. 1. nachmittags, am Samstag, 12.1. tagsüber und – falls nötig – auch am Sonntag, 13.1.

Sie möchten besucht werden?
Die Sternsingerlisten werden diesmal komplett überarbeitet. Wenn Sie also besucht werden möchten, müssen Sie sich anmelden und zwar:
– per Mail an sternsinger@kirche-sk.de
– mit dem Anmeldebogen in der Kirche ab Anfang Dezember
– über einen Notizzettel in den Briefkasten des Pfarrbüros  – Klettenberggürtel 71 (bitte keine telefonische Anmeldung)

Sternsingen St. Nikolaus und St. Karl Borromäus 2020
Wann sind die Sternsinger unterwegs?
Die Sternsinger sind am Donnerstag, 2.1. nachmittags, Freitag, 3.1., Samstag, 4.1. und Montag, 6.1. tagsüber unterwegs. Am Sonntag, 5.1. besuchen einige Sternsinger morgens die Gottesdienste.

Sie möchten besucht werden?
Wenn die Sternsinger zu Ihnen kommen sollen, bitten wir Sie, sich anzumelden. Darüber hinaus versuchen wir wie jedes Jahr „Stammgäste“ zu besuchen. Sie können Ihren Besuchswunsch angeben:
– per Mail an sternsinger@kirche-sk.de
– mit dem Anmeldebogen in den Kirchen ab Anfang Dezember

Jokis Bühne: Trio Fado, 24.1., 20 Uhr, Johanneskirche

Seit 17 Jahren singen sie über Sehnsucht, die Liebe, die bittersüßen Seiten des Lebens. TRIO FADO ist ein portugiesisch-deutsche Band aus Berlin, die sich leidenschaftlich dem portugiesischen Fado verschrieben hat. Ein Hauch Melancholie verschmilzt in ihren Liedern mit Lebensfreude und Selbstironie. Möglich wird dies durch das zauberhafte Zusammenspiel der für Portugal so typischen Guitarra Portuguesa mit dem klassischen Cello. Der Kontrast der voluminösen, rauchigen Stimme von António de Brito zur samtweichen Stimme von Maria Carvalho bringt Musik hervor, die einzigartig ist. Karten 15 Euro + Vorverkaufsgebühr an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder www.kvstickets.de, Restkarten an der Abendkasse. Bei Bedürftigkeit wenden Sie sich für kostenfreien Eintritt an die PfarrerInnen. Mehr Infos unter www.kirche-klettenberg.de/Gemeindeleben/Kultur/JokisBuehne.

Wichtiger Presbyteriumsbeschluss

Als „Gemeinde auf dem Weg zum gerechten Frieden“ hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg am 28. November 2019 erklärt. Vorangegangen war ein intensiver Diskussionsprozess, der in einem eigens eingerichteten Projektausschuss und im Presbyterium geführt wurde.

Anstoß zu dieser Erklärung war das „Friedenswort 2018“ der Evangelischen Kirche im Rheinland. Diesen Diskussionsimpuls hat die Landeskirche am 11. Januar 2018 anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren beschlossen. Darin erklärt sie, sich bewusst von der Lehre des gerechten Krieges abwenden zu wollen und „Kirche des gerechten Friedens werden zu wollen“. Der Text des Impulspapieres mit vielen konkreten Konsequenzen und Handlungsempfehlungen ist hier nachzulesen: https://www.ekir.de/www/downloads/DS28FriedenswortEKiR2018.pdf

Die Gemeinde Klettenberg hat zu diesem Friedenswort eine Stellungnahme verabschiedet. Zugleich beschloss das Presbyterium folgendes:

„Als Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg begrüßen wir sehr das „Friedenswort 2018“ der Evangelischen Kirche im Rheinland als einen dringend notwendigen Schritt.

Es ist das Gebot der Stunde, dass auch unsere Landeskirche „Kirche des gerechten Friedens“ wird mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Konsequenzen hat das auch für die Gemeinden vor Ort:

Wir, die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg, verpflichten uns, uns auf einen Prozess einzulassen, der den gerechten Frieden Schritt für Schritt mitgestalten will. Für uns heißt das, die Vielzahl der bestehenden Bestrebungen nach Möglichkeit zu stärken und offen zu sein für weitere Schritte. Dieser Prozess soll auch durch einen Friedensbeauftragten der Gemeinde gestärkt werden. Thematisch soll dieser Prozess dem Ausschuss für Gottesdienst, Theologie und Ökumene angegliedert werden.

Daher erklärt sich die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg zur Gemeinde auf dem Weg zum gerechten Frieden.“

Als Friedensbeauftragter der Gemeinde wurde der Presbyter Reinhard Voigt gewählt. Zusammengetragen wurde, in wie vielen Bereichen der Gemeinde die Friedensthematik schon eine Rolle spielt: zum Beispiel im Zusammenhang mit Weltgebetstagen, Abendgespräch zur Sache, Friedfertiger Kommunikation, ökumenischen Friedensgebete, Kirchenasyl, Stolpersteininitiativen, Unterstützung von Friedensinitiative Sülz-Klettenberg, Seawatch, internationalen Partnerschaften und vielem mehr. In Aussicht genommen hat das Presbyterium unter anderem einen Wegweiser mit dem Schwerpunktthema „Gemeinde auf dem Weg zum gerechten Frieden“, eine Predigtreihe zum Thema und einen Friedensmonat, in dem sich die Friedensthematik durch viele Gruppen und Veranstaltungen zieht.

66 Konfis laden ein zum Gottesdienst

Sonntag, 26.1., 11 Uhr Johanneskirche – Anfang Mai werden an der Johanneskirche in diesem Jahr besonders viele Jugendliche konfirmiert. Schon jetzt stellen sich diese Konfirmandinnen und Konfirmanden mit einem Gottesdienst, den sie selbst entwickelt haben, alle gemeinsam der Gemeinde vor. Und dazu sind alle eingeladen! Thematisch geht es um die 10 Gebote im Jahr 2020. Wie können wir heute unser Leben gestalten, damit es uns, unseren Mitmenschen und unserer Erde gut geht? – Wie jeden Sonntag ist zugleich Kindergottesdienst.

4. Ök. Neujahrsempfang 11.1.2020, 17 Uhr

Vor vier Jahren sprang der ökumenische Funke über: Katholische und Evangelische Gemeinden in Sülz und Klettenberg begrüßen seitdem gemeinsam das neue  Jahr. Alle sind eingeladen, am Samstag, dem 11. Januar 2020, in der Johanneskirche mitzufeiern! Um 17 Uhr beginnt der Gottesdienst für alle Generationen. Es  wirken mit: Geistliche beider Konfessionen, Sternsinger und Konfirmand/innen, der Chor an St. Bruno, der Kammerchor Nova Cantica, die Johanneskantorei und die Johannesbläser. Die Feierstunde steht unter einem Motto aus der Bibel, das die Gemeinschaft aller Christinnen und Christen betont: „Es gibt verschiedene  Gaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Kräfte, aber nur den einen Gott.“ (1. Korintherbrief 12, 4+6) Um 18.15 Uhr schließt sich nach kurzen Grußworten in der Kirche der kommunikative Empfang in den Gemeinderäumen der Johanneskirche an. Eingeladen sind zum Neujahrsempfang alle Gemeindemitglieder, alle interessierten Menschen aus Sülz und Klettenberg, VertreterInnen von Schulen, Politik, Wirtschaft und Vereinen. Lassen Sie uns gemeinsam auf das neue Jahr und die Ökumene bei einem Imbiss mit Getränken anstoßen!

Abschiedsgottesdienst 2.2.,15 Uhr, Tersteegenhaus

Am 2. Februar verabschiedet sich die Gemeinde mit einem Gottesdienst nach 18 Jahren von Pfarrer Jost Mazuch, der in den Ruhestand tritt. Das letzte Mal predigt er als Gemeindepfarrer, feiert mit der Gemeinde Gottesdienst und wird durch die Superintendentin des Kirchenkreises Susanne Beuth von seinem Amt „entpflichtet“. Erinnerungen, Dank und gute Wünsche haben auch beim anschließenden Empfang Platz, zu dem alle herzlich eingeladen sind.