Videogruß an die 4. Klassen zum Abschied von der Grundschulzeit

Statt Gottesdienst in der Kirche gibt es in diesem Jahr einen Videogruß mit Segen zum Abschied aus der Grundschule und für den neuen aufregenden Wegabschnitt. Gemeinsam mit der katholischen Gemeinde Sülz-Klettenberg feiern wir für gewöhnlich jede Woche Schulgottesdienste mit den Grundschulen Stenzelbergstraße, Lorbergstraße, Manderscheiderplatz und der KGS Berrenrather Straße. Auch zu besonderen Anlässen im Schuljahr treffen wir uns zum Gottesdienst. Leider muss in diesem Jahr auch unser gemeinsamer Abschiedsgottesdienst ausfallen. Stattdessen bekommen die Schülerinnen und Schüler ein kleines Geschenk. Was es damit auf sich hat, wie Gott uns auf all unseren Wegen begleitet und wie Segen auch am Tablet funktionieren kann – dazu haben wir für die Schülerinnen und Schüler diesen Videogruß aufgenommen.

Den Videogruß finden Sie hier.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern schöne Ferien und einen guten Start ins neue Schuljahr. Und wir wünschen allen Eltern und Lehrer*innen viel Kraft für diese herausfordernde Zeit. Wir sind gewiss: Gott ist dabei!

Anmeldestart Natur Pur

Die Anmeldung für die Kinderbildungswoche vom 19.10.-23.10.2020 har begonnen.

Je nach Bestimmungen und Verordnungen gibt es Plätze bis 80 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.

Zur Anmeldung und weiteren Infos geht es hier.

Seenotrettung im Mittelmeer

Unsere Gemeinde unterstützt die Rettung von Menschen auf der Flucht! Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg ist jetzt offizieller Teil des Bündnisses „United4Rescue – gemeinsam retten e.V.“. So hat es das Presbyterium in seiner Sitzung am 30. April 2020 einstimmig beschlossen. Schon in den vergangenen zwei Jahren hat die Gemeinde mehrfach Spenden für Seawatch gesammelt. Auch ein Benefizkonzert mit Berichten von Aktiven fand in der Johanneskirche statt. Nun werden weitere 500 Euro an „United4Rescue“ überwiesen. Weitere Aktionen sollen folgen. Denn es gilt der Satz: „Man lässt keine Menschen ertrinken – Punkt“.

„Wir schicken ein Schiff“ –

so ist der Titel einer aktuellen Dokusendung in der ARD (Erstsendung am 14.6.20) über das Bündnis „United4Rescue – gemeinsam retten e.V.“, in dem sich auch die EKD als treibende Kraft engagiert. Ein erstes Ziel und Meilenstein ist der Erwerb, die Ausrüstung und Entsendung des „Kirchenschiffs“ Sea-Watch 4 zur Rettung von Flüchtlingen aus Seenot im Mittelmeer.

Ausgelöst von der Berichterstattung über die konkrete Weigerung aller europäischer Staaten an Ostern 2019 Flüchtlinge aus absoluter Seenot zu retten und aufzunehmen, beschloss der Ratsvorsitzende der EKD, Bedford-Strohm, initiativ tätig zu werden. Bei einem Besuch Schiffes Sea-Watch 3 im Juni 2019 entstand die Idee, ein Bündnis mit vielen Partnern zur Entsendung eines solchen Schiffes zu gründen. Auf dem Kirchentag in Dortmund wurde eine entsprechende Resolution verabschiedet und auch auf der EKD-Synode im Dezember 2019 fand dieses Vorhaben eine überzeugende Unterstützung mit 116 Zustimmungen bei 4 Enthaltungen.

Mittlerweile hat das Bündnis 483 Organisationen als Partner, die weit über 1 Millionen € an Spenden gesammelt haben! Anfang des Jahres wurde ein Schiff gefunden und gekauft. Es liegt zur Zeit zur weiteren Ausrüstung in Spanien und soll in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Aber auch hier hat Corona den Zeitplan durcheinander gebracht, so dass der erste Einsatz noch bevorsteht.

Dieses Projekt hat innerhalb der EKD zu einigen Diskussionen geführt. Die überwiegende Anzahl waren sehr positiv, aber es gab in der Folge auch Ablehnung und Austritte.

 

Allen Interessierten sei die Dokumentation ans Herz gelegt. Wer sie gesehen hat, weiß spätestens dann, warum die EKD sich so engagiert (https://youtu.be/8DvDXO2cNzY).

Informationen über das Bündnis finden Sie unter https://www.united4rescue.com

 

Ansprechpartner in unserer Gemeinde sind Maria Drenk, die bei Seawatch in der Seenotrettung aktiv ist, sowie Ivo Masanek und Dirk Reckeweg. Kontakt zu allen dreien über ivo.masanek@ekir.de

 

 

 

Erste Gottesdienste an Pfingsten: Berichte und Fotos

Am Pfingstsonntag fanden die ersten Präsenzgottesdienste in unserer Gemeinde statt. Hier sehen Sie Fotos aus dem Tersteegenhaus (von Fotografin Uta Wagner) und lesen einen Bericht aus dem Tersteegenhaus (von Presbyterin Sophie Schäfer).

 

Elf lange Wochen waren unsere Kirchenhäuser bis jetzt für Gottesdienste verschlossen. Zwar tat sich in diesen Wochen viel: Es wurden Andachten und Kindergottesdienste gedreht, die „Gottesdienste To Go“ geschrieben und aufgehängt, die Beatmesse live gestreamt und vieles mehr. Aber die Türen der Kirchen blieben doch für den Großteil der Gemeindemitglieder verschlossen, und die Teilnahme an unseren Gottesdiensten war nur über das Internet oder die Briefe mit den Andachten möglich.

Am Pfingstsonntag öffneten sich wieder diese Türen. Ich selbst besuchte den Gottesdienst in der Johanneskirche.

Gerade die Älteren unter uns kamen, aber auch der erste neue Konfirmand. Sorgfältig wurden die Hygienemaßnahmen umgesetzt und ein jeder wurde von Thomas Herse höchstpersönlich im ausreichenden Abstand im Kirchenraum platziert. Schon bald tönte in gewohnter Weise von der Empore das fröhliche Orgelspiel von Eva-Maria Förster, und Mareike Maeggi und Ivo Masanek zogen zum Altar. Gewöhnungsbedürftig war so einiges: der Anblick von Pfarrerin und Pfarrer mit Schutzmaske (allerdings konnten die Masken im Altarraum abgelegt werden), das Mitsummen der Lieder (wo man sich ertappen musste, dass man nicht doch die bekannte Zeilen intonierte), das Fehlen des Abendmahles und die Abwesenheit gerade auch der vielen Familien, deren Kinder mit Lachen und auch mal Weinen die Gottesdienste beleben.

Auf der anderen Seite war die Gemeinde nach so langer Zeit endlich einmal wieder in einem Gottesdienst vereint, und es wehte der von Mareike Maeggi beschworene „Geist der Freude“, der Geist von Pfingsten durch den Kirchenraum. So freue ich mich über dieses erste schöne Zusammensein und hoffe und vertraue darauf, dass wir auch die nächsten Sonntage wieder beisammen sein und Gottesdienst halten dürfen, nicht zuletzt in der gewohnten Buntheit unserer schönen Gemeinde.

Nach dem Shutdown durch die Covid-Pandemie, wird am 31.5.2020 der erste Gottesdienst im Teerstegenhaus unter strengen Auflagen gefeiert, (c) uta Wagner