Konzert „Swinging Santa Claus“, 12.12., 17 Uhr, Tersteegenhaus

Ein leichtes Weihnachtsvergnügen mit den Summerville Sisters. Drei Sängerinnen lassen den Swing der 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts (Bing Crosby, Frank Sinatra, etc.) aufleben. Genießen Sie swingend, heiter und besinnlich die Vorweihnachtszeit mit uns – lassen Sie sich verzaubern.
Eintritt 10 €

Dieses Konzert wird durch die Stadt Köln finanziell unterstützt.

FeierAbendZeit „Ums Vermissen“, 15.11., 19:15 Uhr, Tersteegenhaus

Im November geht es ums Vermissen. Im Grau dieses Monats nehmen wir uns eine halbe Stunde für uns, fürs Vermissen, für Erinnern, für Lichtblicke im Nebel. Musikalisch begleitet wird die FeierAbendZeit in diesem Monat vom Chor Vocapella Colonia, inhaltlich gestaltet Pfarrerin Mareike Maeggi.

Bitte beachten Sie, dass gemäß unseres neuen Gottesdienstkonzeptes KEIN Gottesdienst um 11 Uhr in Tersteegenhaus oder Johanneskirche stattfindet. Die FeierAbendZeit ist der Gemeindegottesdienst dieses Sonntags.

Die Zukunft unserer Gemeinde

Unsere Mitgliederzahlen sinken rapide – vor allem auf Grund der vielen Kirchenaustritte. Vor sieben Jahren gehörten noch 7000 Menschen zur Gemeinde. Jetzt sind es 5.800 Gemeindemitglieder.

Unsere Kirchensteuern, die uns zur Verfügung stehen, gehen dadurch sehr deutlich zurück. Einsparungen im Haushalt sind unabwendbar.

Zwei Pfarr*innen arbeiten weiterhin mit voller Stelle in unserer Gemeinde: Pfarrerin Mareike Maeggi und Pfarrer Ivo Masanek. In den Ruhestand verabschiedet haben wir Pfarrerin Susanne Beuth und Pfarrer Eckhart Altemüller. Diese Stellen werden nicht wieder besetzt.

Unsere Gebäude sollen wir gemäß Beschluss unserer Landeskirche spätestens ab 2035 klimaneutral betreiben. Dazu muss unser Presbyterium 2027 auf Basis von Prognosen über finanzielle Möglichkeiten, technische Machbarkeit und voraussichtlichen Raumbedarf entscheiden, welche Gebäude langfristig erhalten und treibhausneutral ertüchtig werden – und welche eventuell nicht mehr betrieben werden können.

 

… und doch sind wir weiterhin eine vielfältige Gemeinde!

Derzeit haben wir Angebote für alle Generationen: zwei Kitas mit fast 100 Plätzen, Kantorei und Kirchenmusikerin, Netzwerk55+ mit über 50 Veranstaltungsformaten und pädagogischer Leitung, Inklusive Arbeit, Jugendarbeit mit Jugendleitung, große Konfijahrgänge mit ca. 50 Konfis, Mitarbeitende im Gemeindebüro, Küsterdienst, Reinigungsdienst … und vor allem sehr viele Ehrenamtliche in den verschiedenen Bereichen.

Das Presbyterium arbeitet an Konzepten, welche Bereiche schwerpunktmäßig erhalten oder ausgebaut werden sollen. Und in welchen Bereichen Einsparungen oder Kooperationen unsere inzwischen reduzierten personellen und finanziellen Möglichkeiten entlasten können.

 

Neue Wege, die wir gehen:

Neues Gottesdienstkonzept: „Sonntags um 11“ feiern wir in Tersteegenhaus oder Johanneskirche. Die Termine und den Ort finden Sie z.B. im Wegweiser, im monatlichen Newsletter oder unserem WhatsAppKanal. Die Feierabendzeit feiern wir am Fünfzehnten jeden Monats 19:15 bis 19:45 Uhr im Tersteegenhaus.

Wir setzen die Arbeitskraft von Pfarrerin und Pfarrer bewusst ein. Reduziert werden soll die Gremienarbeit, damit Zeit bleibt für Seelsorge, Gottesdienst, Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Konfi. Dankbar sind wir für die ehrenamtliche Arbeit unserer ehemaligen Gemeindepfarrer*innen, die jetzt im Ruhestand sind.

Wir wollen Neues ermöglichen. Angebote für junge Erwachsene sind uns wichtig: z.B. Analoger Raum und Freundinnensegen. Neue Formate sind unerlässlich: Mehr-als-Noten-Segen, Präsenz auf dem Südfriedhof am Totensonntag, neue Projekte mit hier+weiter.

Wir kooperieren zunehmende mit der Gemeinde Lindenthal. Beispiele sind gemeinsame Tauffeste mit 30 Taufen und die „Sommerkirche“, ein erstes gemeinsames Konzerte beider Kantoreien sowie Absprachen in Jugend- und Konfiarbeit.

Eine große Veedelsumfrage haben wir im Sommer 2026 durchgeführt. Die Ergebnisse lesen Sie im nächsten Wegweiser. 

Das Grundstück in der Rhöndorfer Straße 6 haben wir per Erbbaurechtsvertrag auf 99 Jahre an einen Investor übertragen.  Die Jugendwerkstatt, die seit vielen Jahren über den Prozess informiert ist, muss bis 2029 einen neuen Standort finden. Die Einnahmen aus der Erbpacht fließen in unsere Gemeindearbeit und damit auch in unsere diakonischen Projekte.

Den Bereich Fundraising wollen wir weiter ausbauen. Erste erfolgreiche Projekte sind „Himmelsenergie“ und „Schattenspender“. Ausgetretene schreiben wir mit der Bitte an, sich weiterhin finanziell an Gemeindeprojekten zu beteiligen.

Unser Leitbild:

Unser Presbyterium hat auf seiner Klausurtagung 2026 diese Leitbild erarbeitet:

Wir sind

als Gemeinde – erkennbar und sichtbar

im Veedel – für die Menschen in ihrer Vielfalt

mit allen Menschen gemeinsam – auch in Kooperationen

unterwegs – wir verändern und entwickeln uns dabei kontinuierlich weiter

und orientieren uns sichtbar an christlichen Werten – wir positionieren uns auf dieser Grundlage in der Gesellschaft.

Vieles ändert sich! Wie gut, dass viele Menschen mitgestalten. Im Vertrauen darauf, dass Gott unsere Gemeinde mit seinem Segen in die Zukunft begleitet.

Diesen Text verfasste Pfarrer Ivo Masanek, Vorsitzender unseres Presbyteriums, am 01.11.2026

Matinee zum 9. November 8.11., 11 Uhr, Johanneskirche

Am Sonntag, 8. November, 11 Uhr, Johanneskirche, feiern wir einen Matinee-Gottesdienst. Ausgangspunkt sind die Ereignisse, die historisch mit diesem Tag verbunden sind: die Ausrufung der Republik (9.11.1918), die Pogromnacht (9.11.1938) und der Mauerfall (9.11.1989). Es geht also um Verantwortung und demokratische Teilhabe, um Aufklärung und Menschlichkeit.

Im Mittelpunkt steht dieses Jahr Primo Levi:  Italienischer Jude, Widerstandskämpfer und für fast ein Jahr Zwangsarbeiter im KZ Auschwitz.

Mitwirkende:

  • Journalist Theo Dirkes (WDR) zitiert Texte aus dem autobiographischen Buch von Primo Levi.
  • Musik: Das Ruhama Trio
  • Liturgische Leitung: Pfarrer Ivo Masanek.

Anmeldung nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Buß- und Bettag, Andacht mit Amnesty-International, Paul-Gerhardt-Kirche, 18.11., 18 Uhr

Dieses Jahr feiern wir den Buß- und Bettag erstmals gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Lindenthal.
Alle sind in die Paul-Gerhardt-Kirche an der Kreuzung Lindenthalgürtel/Gleueler Straße eingeladen. Wir feiern am
Mittwoch, dem 18. November, um 18 Uhr. Der Gottesdienst wird mitgestaltet von Amnesty International.

 

Abendgespräch zur Sache „anders wohnen“, So, 8.11., 19:30 Uhr, Tersteegenhaus

Wohnraum teilen – besser nutzen – Hilfe finden

Referentinnen Claudia Pannhausen, Gerta Klaßen Claudia Pannhausen ist Architektin, eine von vier Vorstandsmitgliedern der Klimagenossenschaft heuteStadtmorgen, Sprecherin des Aktivkreises Gebäudebestand Im Rahmen der Abendgespräche zur Sache informiert die Klimagenossenschaft heuteStadtmorgen über verschiedene Möglichkeiten den knappen Wohnraum anders zu nutzen. Im Austausch geht es auch um Hürden, die dabei genommen werden müssen, um Vor- und Nachteile, Ängste und positive Erfahrungen.

„Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms, So, 15.11., 17 Uhr, Johanneskirche, Vorverkauf ab 3.11.

Das größte und wichtigste Chorwerk von Johannes Brahms ist kein „nationalistisches“ Werk. Heutzutage ist der Titel evtl. etwas befremdlich. Dabei sagt er lediglich aus, dass es sich nicht um ein Requiem mit lateinischem Messtext handelt, sondern um ein Requiem, dem von Johannes Brahms selbst gewählte Texte aus dem Alten und Neuen Testament in der Fassung der Lutherbibel zugrunde liegen. Viele der Bibelzitate sind für uns vertraute Texte. Johannes Brahms, selbst ein erfahrener Chorleiter, komponierte dieses Stück in der Mitte seines Lebens (von 1861 bis 1868). Der frühe Tod seines Freundes und Förderers Robert Schumann hat sicher dazu beigetragen, dass er eine so große und innige Trauermusik geschrieben hat. Auch der Tod seiner Mutter fiel in die Entstehungszeit des Requiems. So hat seine eigene Auseinandersetzung mit dem Tod wohl eine große Rolle in der Entstehungsgeschichte dieser Komposition gespielt. Das Stück besteht aus 7 Sätzen. Diese beklagen einerseits den Tod und sollen andererseits den Lebenden Trost spenden. Der Chor wird von einem großen Orchester begleitet. Die Musik ist abwechslungsreich. Sie beginnt sehr tröstlich, klagt und wechselt dann in zu sehr kraftvollen, freudigen Passagen. Sätze, die lyrisch beginnen, gehen in große gewaltige Chorfugen über. An vielen Stellen ist die Musik stark klangmalerisch. Ein Werk voller inniger, aber auch klanggewaltiger Momente.

Novemberbasar im Tersteegenhaus

03-06. Nov | Jeweils ab 14 Uhr
Tersteegenhaus

Emmastr. 6 | 50937 Köln

Di 14-19 Uhr
Mi 14-18 Uhr (Mit Waffelverkauf)
Do 14-18 Uhr (mit Reibekuchenverkauf)
Fr 14-17 Uhr

Vom 03.-06. November öffnen sich wieder die Türen für den Basar im Tersteegenhaus. Bücher, Spielwaren, Kleidung, Schmuck, Geschirr und viele weitere Schätze gibt es zu entdecken. Der Erlös kommt dabei sozialen und diakonischen Zwecken der Gemeinde zugute.

📣 Neu! Jetzt auch mit Karnevalssachen

🏷️ Infos zur Abgabe von Basarspenden

Sag es weiter, komm vorbei!


Helfer*innen für Auf- und Abbau | Interessierte
Stephan Braun
stephan.braun@ekir.de
0176 | 83 17 28 17

 

Basar

Sie bringen Spielzeug, Wäsche, Tücher,
Geschirr und Kleidung, ist doch klar,
und nicht vergessen viele Bücher,
denn bald schon wieder ist Basar.

Im Hause ist es etwas laut.
Die Sachen werden hochgebracht,
Regal und Tische aufgebaut,
nichts geht kaputt, man gibt sehr acht.

Dort draußen steht schon eine Schlange.
Die wollen alle rein.
Die warten hier schon ziemlich lange.
Diverse Schnäppchen soll’n es sein.

Die Vase hier aus Echtkristall
hat einen Schliff sehr fein.
Die nehme ich auf jeden Fall.
Drei Euro nur? Der Preis ist klein!

„Ich brauche noch ein schönes Kleid.
Vielleicht tut’s auch ein Rock.“
„Den finden Sie mit Sicherheit
bei uns im ersten Stock.“

Die Bücher stehen gut sortiert:
Krimis, Geschichte, auch Natur:
Man findet schnell, was int‘ressiert.
Fünf Euro kost‘ der Beutel nur.

Die Schuhe hier sind aber schick
Und noch so gut wie neu!
Das sehe ich auf einen Blick.
Wie sehr ich mich darüber freu‘!

So kauft man hier und kauft man dort,
Und es wird immer mehr.
Man trägt die schönsten Dinge fort.
Die Taschen werden langsam schwer.

Zu schnell ist der Basar dann aus.
Die Zeit verging im Handumdreh’n.
Die Leute strömen aus dem Haus:
„Bis nächstes Jahr – auf Wiederseh’n!“

– D. v. Dehn

Sonntags um 11

Gottesdienst ab Mitte September feiern wir immer sonntags um 11 Uhr!
Jedoch entweder in Johanneskirche oder Tersteegenhaus.

Details finden Sie hier.