Weltgebetstag, Fr, 1.3., 15 Uhr, St. Bruno, Klettenberggürtel 71

Alle sind eingeladen, in St. Bruno mitzufeiern. Anschließend Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Jahre vor dem aktuellen Krieg seit dem 7.10.2023 im Heiligen Land – ausgelöst durch terroristische Gewalttaten der Terrororganisation Hamas – haben die christlichen Frauen aus Palästina den Auftrag erhalten, einen Gottesdienst für den Weltgebetstag 2024 zu erarbeiten. Das Band des Friedens kann nach Epheser 4 durch Demut, Langmut und Milde die Einheit erhalten. Was kann das in der Realität der christlichen Palästinenserinnen bedeuten? Leben sie doch seit Jahrzehnten in einer Welt voller Konflikte. Dieses hat sich auch in der vorgelegten Ordnung niedergeschlagen. Durch den Angriff der Hamas hat sich die Diskussion über den Nahost-Konflikt in Deutschland verändert: Deshalb hat das deutsche ökumenische Weltgebetstagskomitee eine modifizierte Ausgabe veröffentlicht, die die Grundlage unseres Gottesdienstes sein wird. Das ursprüngliche Titelbild wird nicht mehr benutzt, da die Vorwürfe gegen die Künstlerin, Hamas-freundlich zu sein, nicht ausgeräumt werden konnten. Verantwortungsvoll und behutsam wurden einige Einführungen zu Erfahrungsberichten formuliert, um Vorwürfen von Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit der Weltgebetstagsfeier zu begegnen, ohne die Originalstimmern der Palästinenserinnen zu unterdrücken. Unverändert bleibt, dass Frauen über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg sich für den Weltgebetstag engagieren und sich stark machen für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft überall auf der Welt.

Auch wir katholische und evangelische Frauen aus Sülz und Klettenberg gestalten wieder in Verantwortung für ein friedliches Miteinander den Weltgebetstagsgottesdienst: Wir wollen die Perspektiven der Frauen in Israel und den palästinensischen Gebieten wahrnehmen und mit ihnen für das Band des Friedens beten. Alle sind herzlich eingeladen, an diesem Tag für den Frieden zu beten!

Auskunft: Pfarrerin Susanne Beuth, 43 99 33, susanne.beuth@ekir.de

Veranstaltung zur ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der EKD

Am kommenden Montag, den 4.3. findet von 18-20 Uhr im Haus der Kirche eine Veranstaltung der Melanchthonakademie zur Einordnung der ForuM Studie der EKD und der aktuellen Entwicklungen statt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung lesen Sie nachstehend und auf dem Flyer, den Sie hier anklicken können.

Der Forschungsverbund der ForuM-Studie verfolgte das Ziel, evangelische Strukturen und systemische Bedingungen, die (sexualisierte) Gewalt und Machtmissbrauch begünstigen, zu analysieren. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Sie sind empirische Grundlage für weitere Schritte zur Aufarbeitung in der evangelischen Kirche und der Diakonie.

Wir möchten Sie herzlich zu einer Abendveranstaltung einladen, in deren Rahmen wir gemeinsam mit Claudia Paul, Matthias Schwarz und Dr. Thomas Zippert eine Einordnung und Betrachtung der aktuellen Ergebnisse vornehmen werden. Auch der Arbeitskreis Aufarbeitung aus der Christuskirche/ Kirchenkreis Mitte kommt zu Wort.

Wir möchten erste Fragen beleuchten, wie etwa: Was sind die spezifischen Bedingungen für sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch in der evangelischen Kirche? Was sagen die Betroffenen? Wo weist sie blinde Flecken auf? Welche bereits unternommenen Schritte gibt es? Und welche Herausforderungen bleiben noch zu bewältigen?

Am Podium sind beteiligt:

  • Claudia Paul (Ansprechpartnerin für Betroffene, Prävention und Intervention / EKiR)
  • Matthias Schwarz (Pfarrer i. R. und Betroffener / Mitglied im Beteiligungsforum gegen sexualisierte Gewalt in der EKD)
  • Dr. Thomas Zippert (Landeskirchlicher Koordinator zum Thema sexualisierte Gewalt / Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck)

Montag, 04.03.2024 | 18.00-20.00 | Eintritt frei

Haus der Kirche | Kartäusergasse 9-11 | 50678 Köln

Eine Veranstaltung der Melanchthon-Akademie

Eine Anmeldung unter info@melanchthon-akademie.de oder 0221.931803-9 erleichtert uns die Planung, ist aber nicht erforderlich.

Den Flyer finden Sie hier.

Jokis Bühne: Paul Millns „Exceptionell Piano-Blues“, Fr, 8.3., 20 Uhr

Der Blues-Veteran Paul Millns ist ein Musiker der leisen Art, zählt zu den Favoriten der Musikspezialisten von Funk und Presse, von denen er seit Jahren für seine melancholischen und sensiblen Texte hoch gelobt wird.

Seine musikalische Karriere begann in England vor mehr als 50 Jahren in verschiedenen weltbekannten Blues- und Soulbands.  Er arbeitete mit Alexis Korner und Eric Burdon sowie Louisiana Red, Bert Jansch, David Crosby, Peter Thorup, John Mayall, Murray Head, Ralph McTell und John Martyn zusammen, ehe er den solistischen Weg einschlug, auf dem er sich gelegentlich schon lange auch von einer eigenen Band begleiten lässt.

Oft mit Joe Cocker, Tom Waits oder Randy Newman verglichen, ist Paul Millns eigenständig und unverwechselbar. Seine Songs, die er alle selbst schrieb, sind mal ruhige und einfühlsame Balladen, aber auch eine explosive Mischung aus Soul, Blues und Rock.

Webseite: 22,40€ / erm. 19,20€ ( jeweils incl. VVG)
paulmillns.com/, Facebook: https://www.facebook.com/PaulMillnsFanPage/

Einführung neues Presbyterium

Am Sonntag, 10.3., sind alle eingeladen, um 11 Uhr in der Johanneskirche die Einführung unseres neuen Leitungsgremiums für die Jahr 2024-2048 zu feiern. Was für ein Festtag für unsere Gemeinde! Den Festgottesdienst gestalten Kirchenmusikerin Eva-Maria Förster, Presbyter*innen und alle Pfarrer*innen. Danach sind alle zum Empfang und zum Essen eingeladen. Sie brauchen sich nicht anzumelden.

Am 10. März danken wir auch den Presbyter*innen, die aus dem Gremium ausscheiden und bisher mit viel Engagement, Kompetenz und zeitlichem Einsatz ehrenamtlich auf vielen Ebenen mitgewirkt haben.  Verabschiedet werden Frauke Bauer, Jürgen Penzel, Bernd Wagner und Marie Wuttke.

 Und dies sind die Mitglieder des zukünftigen Presbyteriums ab 10. März 2024

Anja Bahr
Christopher Braun
Dr. Wylka Bütefisch
Nicole Frank
Elfi Heilinger
Paul Katenbrink
Elina Marttunen
Joachim Morawietz
Dirk Reckeweg
Astrid Rose
Sophie Schäfer
Dr. Kerrin Schillhorn
Norbert Schulz
Jutta Trump
Stephan Braun (Mitarbeiter-Presbyter)
Susanne Beuth (Pfarrerin)
Bettina Kurbjeweit (Pfarrerin)
Mareike Maeggi (Pfarrerin)
Ivo Masanek (Pfarrer)

Einer der 15 Plätze für Gemeindemitglieder im Presbyterium ist zunächst noch unbesetzt. Für die Presbyteriumswahl haben sich also weniger Kandidierende gefunden, als es Plätze zu besetzen gibt. Daher hat der Vorstand unseres Kirchenkreises Köln-Mitte beschlossen, dass die 14 Kandidierenden als gewählt gelten. Einerseits ist es bedauerlich, dass daher in diesem Jahr keine Wahl in unserer Gemeinde durchgeführt wird. Denn diese sind ein wichtiges Merkmal unserer evangelischen demokratischen Strukturen. Andererseits können wir als Gemeinde dankbar sein, dass 14 Gemeindemitglieder bereit sind, ihre Zeit und ihre Sachkenntnis ins Presbyterium 2024-2028 einzubringen. Und inzwischen hat sich mit Nils Fuchs auch ein fünfzehnter gemeldet, der gerne mitarbeiten möchte und in der ersten Sitzung des Presbyteriums im März 2024 kooptiert werden kann.

Anmeldung zum neuen Konfijahr

Online Anmeldung ab jetzt möglich!

Im August beginnt das neue Konfijahr 2024/2025 für alle, die im Mai 2025 konfirmiert werden möchten. Du bist 2011 oder früher geboren, dann melde dich gern an. Das geht online hier.  Alle Infos zum Konfijahr gibt es bei der Infoveranstaltung am 3. März im Tersteegenhaus. Um 10 Uhr feiern wir einen Gottesdienst, den die jetzigen Konfis gestalten, im Anschluss gegen 11:15 Uhr findet im Kirchsaal die Infoveranstaltung für den neuen Jahrgang statt.

Weitere Infos zur Konfizeit kannst du auch hier. nachlesen.

Wenn du noch Fragen hast, melde dich gern bei Nadja Rückert oder Pfarrerin Mareike Maeggi, die den Konfijahrgang 2024/25 gestalten.

Gemeinsam gegen Atomwaffen, 25.5.

Als „Gemeinde auf dem Weg zum gerechten Frieden“ laden wir ein zum Kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen am Atomwaffenstandort Büchel.

Weitere Informationen gibt es hier: https://kirchengegenatomwaffen.wordpress.com/

Infos zur gemeinsamen Fahrt in die Eifel nach Büchel gibt es beim Friedensbeauftragten unserer Gemeinde: Reinhard Voigt – reinhard.fritz.voigt@gmail.com .

Studie zum Thema sexualisierte Gewalt in der Evangelischen Kirche vorgestellt

Am 25.1.2024 wurde die ForuM-Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Evangelischer Kirche und Diakonie vorgestellt. Das Ausmaß und der Umgang mit Betroffenen und Aufarbeitung ist erschütternd. Kirche wird sich auf allen Ebenen noch intensiver mit dem Thema beschäftigen müssen, mit konsequenter Aufarbeitung ebenso wie mit Prävention. Wir teilen die Erschütterung, stellen uns an die Seite der Betroffenen und wollen weiterhin unseren Teil beitragen, dass Kirche und Gemeinde ein sicherer Ort ist für die Menschen die zu uns kommen, vor allem für Kinder und Jugendliche.

Zur Information stellen wir hier die Links zu den verschiedenen Stellen zusammen:

Alle Informationen zur ForuM-Studie finden Sie hier.

Unser gemeindliches Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt finden Sie hier.

Schutzkonzept und Ansprechpersonen im Kirchenkreis finden Sie hier.

Die Ansprechpersonen für die Evangelische Kirche im Rheinland finden Sie auf der Seite der Landeskirche.

Die zentrale Anlaufstelle .help für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche und der Diakonie finden Sie hier.

Ansprechbar für Seelsorge sind wir Pfarrerinnen und Pfarrer hier vor Ort ebenso wie die Telefonseelsorge, die Sie unter der Nummer 0800 1110111 oder 08001110222 oder online erreichen.

Neue Perspektive für die JWK

Die Jugendwerkstatt Köln-Klettenberg kann bis zum Sommer 2029 das Grundstück in der Rhöndorfer Straße 6 weiterhin für Angebote der Jugendsozialarbeit nutzen. Grundlage hierfür wird ein Erbbaurechtsvertrag sein, der nun kurzfristig abgeschlossen werden soll. Damit hat die JWK die Möglichkeit, ihre wertvolle Arbeit für benachteiligte Jugendliche mittelfristig fortzusetzen, ihren Mitarbeiter*innen eine berufliche Perspektive zu bieten und die Zeit zu nutzen, um neue Konzepte in Bezug auf Standort und Projekte zu entwickeln.

Ein langfristiger Verbleib der JWK in der Rhöndorfer Straße ist jedoch leider nicht möglich, denn die Gebäude sind dringend sanierungsbedürftig. Im August 2022 hat ein Gutachter die Sanierungskosten auf mindestens 2.500.000 € geschätzt; aufgrund der Kostenentwicklung im Baugewerbe werden die Kosten nun deutlich höher liegen. Die Gemeinde kann diese Mittel nicht aufbringen. Auch in zahlreichen Gesprächen mit der Stadt Köln, dem LVR und diakonischen Trägern ist es nicht gelungen, ein tragfähiges Finanzierungskonzept zu entwickeln.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Gemeinde nach intensiven Beratungen entschlossen, das Grundstück auf längere Sicht zu verkaufen. Der Erlös soll der Gemeinde dabei helfen, ihre Gemeindeangebote langfristig zu sichern, denn es kommen große finanzielle Herausforderungen auf die Gemeinde zu. Hierzu gehören stark sinkende Kirchensteuereinnahmen in den nächsten Jahren ebenso wie gestiegene Personalkosten und kirchenrechtliche Verpflichtungen zur klimagerechten Gebäudesanierung.

Die Gemeinde bedankt sich an dieser Stelle bei all den Menschen in der JWK und in der Gemeinde, die diesen schwierigen und langen Entscheidungsprozess bis heute gestaltet haben und die weitere Entwicklung in den nächsten Jahren weiter begleiten werden.

Anmeldestart Jugendfahrten Ski & Sardinien

Wohnung(en) für Ukrainier*innen gesucht!

Im Tersteegenhaus ist eine ukrainische Mutter mit 20jährigen Sohn untergebracht, für die wir dringend Wohnraum suchen: Entweder eine Wohnung mit zwei separaten Zimmern oder zwei Single-Wohnungen. Miete ist im Rahmen der Zahlungen des Jobcenters gesichert. Auskünfte geben das Gemeindebüro (Tel. 0221.94 40 130) oder die PfarrerInnen.