Ökum. Tauferinnerung, Sa 29.6., 18 Uhr

Taufe for future – Schöpfung bewahren am Samstag, 29.6.2019, 18 Uhr, im Baptisterium am Dom, Am Domhof, Köln. Ökumenischer Tauferinnerungs-Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln.

Predigt:
Erzpriester Radu Constantin Miron
Bundesvorsitzender der ACK Deutschland

Musikalische Gestaltung:
Chor Kinduku e.V. – Kulturen begegnen sich, Köln
Leitung: Georg Wißkirchen

Neue Superintendentin: Susanne Beuth gewählt

Unsere Gemeinde gratuliert unserer Gemeindepfarrerin von ganzem Herzen!

Diese Presseinformation des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region geben wir an dieser Stelle gerne weiter:

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte hat Pfarrerin Susanne Beuth zur neuen Superintendentin gewählt. Beuth folgt auf Superintendent Rolf Domning, der Ende Juli 2019 in den Ruhestand geht. Die Synode wählte Susanne Beuth im ersten Wahlgang in das neue Amt.

Über ihre neue Aufgabe im Kirchenkreis Köln-Mitte sagte Beuth: „Kerngemeinde und Distanzierte, Gottesdienstgemeinde und Engagierte in Diakonie, Kultur, Musik, Bildung und politischem Engagement – aus allen diesen besteht Kirche und diese alle braucht lebendige Kirche in der Stadt. Dabei liegt mir auch die ökumenische Verbundenheit in Verschiedenheit mit Christinnen und Christen verschiedenster Kirchen sehr am Herzen.“ Außerdem sagte sie: „Es ist normal verschieden zu sein. Das ist es, was ich auch am Kirchenkreis Köln-Mitte schätze: Dass die verschiedenen Gemeinden so vielfältige Schwerpunkte setzen, dass für die urbanen Menschen in erreichbarer Nähe, wenn auch vielleicht nicht in der eigenen Gemeinde, das Angebot da ist, was für sie passen könnte.“

Susanne Beuth arbeitet seit 1992 als Pfarrerin in der Gemeinde Köln-Klettenberg. Seit 2000 ist sie Mitglied im Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte. Die Synode wählte Pfarrerin Susanne Beuth im Jahr 2004 in das Amt der Assessorin. Als Stellvertretende Superintendentin übernahm sie von 2008 an auch Aufgaben im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und unterstützt so Pfarrer Rolf Domning, der seit 2008 Stadtsuperintendent ist. Im Kirchenkreis engagiert sich die 58-jährige als Synodalbeauftragte für Ökumene. Seit 2018 ist sie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln. Susanne Beuth ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Großmutter von drei Enkelkindern.

Zur neuen stellvertretenden Superintendentin wählte die Synode Pfarrerin Miriam Haseleu. Die gebürtige Bonnerin arbeitet seit 2015 als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Nippes. Ihre Schwerpunkte sind hier unter anderem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, das WiNHaus International, die religionspädagogische Begleitung von KiTas und Schulen, Kulturkirche für Kinder, Qualifizierung und Begleitung von Ehrenamtlichen in verschiedenen Bereichen, Entwicklung und Durchführung unterschiedlicher Gottesdienstformen für Kinder und Familien, Seelsorge und Beratung. Miriam Haseleu ist Systemische Beraterin und Systemische Organisationsentwicklerin.

Pfarrer Christoph Rollbühler ist neu gewählter zweiter stellvertretender Skriba im Kreissynodalvorstand. Seit 2011 ist Rollbühler Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Köln an der Christuskirche. Hier war er maßgeblich am Umbau der Christuskirche beteiligt. Seine Schwerpunkte in der Gemeindearbeit sind unter anderem Gemeinde(wieder)aufbau und neue Formen des Gottesdienstes. Der Vater von drei Kindern interessiert sich privat für Musik und Bands.

 

Foto: Superintendent Rolf Domning mit seiner gewählten Nachfolgerin Susanne Beuth

Früher avantgardistisch, heute Kult

Von Johanna Tüntsch SÜLZ / KLETTENBERG. Bei Katholiken und Protestanten aus Sülz und Klettenberg sind sie eine Institution: die Beatmessen in der Johanneskirche. Am vergangenen Sonntag kamen wieder mehrere hundert Besucher zu dem außergewöhnlichen Gottesdienst, der eine Brücke zwischen der Gegenwart und einer längst vergangenen Zeit schlägt (siehe unten). Wie es der Gemeinde gelungen ist, das Phänomen Beatmesse über 40 Jahre hinweg wach zu halten, erklärt Pfarrer Ivo Masanek: „Die Beatmesse erfindet sich immer wieder neu. Die Themen sind aktuell und die Prediger und Predigerinnen haben was zu sagen.“

Dieses Mal war das Motto: „Baut Archen! Die Welt braucht viele Noahs.“ Dazu sprach Bärbel Wartenberg-Potter, Bischöfin im Ruhestand, über die Dringlichkeit einer grünen Reformation. „Mit ein paar grünen Gebeten ist es heute nicht mehr getan“, mahnte sie: Die Welt brauche handelnde Menschen, die den Mut hätten, für eine außerordentliche Wende zu stehen – wie Greta Thunberg oder Politiker, die für autofreie Städte einträten.

Stammbesucher freuten sich sehr darüber, dass der Mainzer Autor und Dominikanerpater Diethard Zils (84) nach langer Krankheit nun wieder dabei sein konnte. Auch eine Sülzer Persönlichkeit, die über den Stadtteil hinaus bekannt ist, war zu Gast: Zeitungsverkäufer Walter Hoischen, der seit Jahren rund um den Auerbachplatz mannshohe Sonnenblumen aussät. Er füllte für den Gottesdienst über 500 Tütchen mit selbstgezogenen Sonnenblumenkernen ab und stiftete sie als Meditationsobjekt. Die Gemeinde dankte es ihm mit großem Applaus.

„Ich mag es, dass bei den Beatmessen nicht nur von der Kanzel herunter gepredigt, sondern die Gemeinde einbezogen wird“, erklärt Jürgen Penzel. Er engagiert sich als Gemeindemitglied bei den Vorbereitungen der Beatmesse. Dabei freut er sich besonders über den anhaltend hohen Zulauf der Veranstaltungen: „Wenn die Kirche voll ist, springt der Funke anders über.“ Auch die inhaltlichen Schwerpunkte treffen seinen Geschmack. „In der Vergangenheit ging es zum Beispiel um Umwelt und Verschwendung. Ökologische Themen sind mir wichtig“, sagt Jürgen Penzel, der durch seinen Sohn vor einigen Jahren auf die Beatmessen aufmerksam geworden ist.

Bis heute aktuell

Beatmessen sind geprägt von Popmusik, aufgelockerter Liturgie und zeitkritischen Themen. Sie entstanden in den 1970er Jahren als Ausdruck für einen jüngeren, ungezwungeneren Zugang zur Kirche. In Klettenberg führte sie damals Pfarrer Eberhard Viertel ein. Zu einer Institution wurden sie durch das Engagement seines Kollegen Uwe Seidel, der die Sülz-Klettenberger Beatmessen mit der Band „Ruhama“ zum Beispiel auf Kirchentagen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte.
Im Laufe der Jahre haben viele Prominente bei den Beatmessen in der Johanneskirche gesprochen, darunter der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, die Wise-Guys-Mitglieder Daniel Dickopf und Edzard Hüneke und der Journalist Valentin Thurn, der mit seinem Film „Taste the Waste“ viel zur Diskussion über Lebensmittelverschwendung beigetragen hat.

Bildunterschrift:

Musikalisch wurde die Beatmesse in der vollbesetzten Johanneskirche begleitet von der Gruppe „Ruhama“. (Foto: Tüntsch)

Vorverkauf Konzert „Alte Bekannte“ 29.9., 15 Uhr

Alte Bekannte mit neuem Programm – Vorverkauf beim Johannesfest „Alte Bekannte“ – das sind Daniel „Dän“ Dickopf, Nils Olfert, Björn Sterzenbach, Clemens Schmuck und Ingo Wolfgarten. Die fünf Musiker waren im  letzten Jahr auf ihrer ersten Tour in der Johanneskirche. Jetzt kommen sie wieder mit vielen neuen Songs von der aktuellen CD „Das Leben ist schön“, die im Juli erscheint. Das Konzert findet statt am 29. September um 15 Uhr in der Johanneskirche. Eintritt: 26,- € / ermäßigt 16,00 €, zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Der Kartenvorverkauf läuft bei den einschlägigen Vorverkaufsstellen und im Internet (nicht in der  Buchhandlung und nicht im Gemeindebüro). Bei Bedürftigkeit wenden Sie sich für kostenfreien Eintritt an die PfarrerInnen

Konzert: Jazz/Pop-Chöre, So, 30.6., Johanneskirche

Fünf Chöre und eine Band! Und immer wirkt Jannis Derix mit: als Chorleiter, Sänger und Musiker. Jannis Derix hat in den letzten vier Studienjahren Einblick in verschiedenste Bereiche der Pop-Musik Einblick bekommen. So ist er durch sein Studium bei Prof. Erik Sohn im Hauptfach Chorleitung Jazz/Pop in und um Köln als Chorleiter tätig. Doch neben seiner leitenden Tätigkeit singt und spielt er aktiv in einigen Ensembles wie der Band „Rhein und Rausch“. Einen groben Überblick über die Projekte dieser Jahre gibt er in seinem Konzert „Inspired“ am 30.06.2019 um 20:00 Uhr in der Johanneskirche.

In diesem Konzert beschäftigt sich Derrix mit Dingen, die Menschen dazu antreiben, größer zu sein als sie es bisher waren. Das können schlechte Erfahrungen, Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, andere Menschen, eine höhere Gewalt oder auch die Liebe sein. Dabei streift er mit seinen Chören und Ensembles Bereiche der Pop-/Rockmusik, aber auch das Musical und den Gospel.

Chöre/Ensembles:

SomeSwing Good (Chor – HfMT Köln)

Zwischentöne (Chor – VHS Köln)

Heartchor (Chor – Krefeld)

halbvoll (Vokalensemble – Köln)

Rhein und Rausch (Band – Köln).

Begleitband: Lasse Lemmer – drums Katharina Wolf – bass Moritz Kuck – guit. Florian Dumm – keys Maximilian Franke – beatbox Tontechnik: Benjamin Marschner Wann:

30.06.2019 20:00 Uhr

Johanneskirche Köln-Klettenberg Nonnenwerthstr. 78, 50937

VVK: 8,-/5,- Reservierung an: inspiredkonzert@gmx.de

Reisesegengottesdienst, So, 7.7., 11 Uhr, Joki

Ein wohltuender Gottesdienst am Sonntag vor den Sommerferien: der Reisesegengottesdienst! Wir bitten Gott um seinen Segen für die Wege und Reisen in der Sommerzeit. Wer mag, lässt sich die Hände auflegen und einen persönlichen Segen zusprechen – alleine, als Familienmitglieder, als Paar, als Freundinnen oder Freunde. Die Johanneskantorei singt segensreiche Lieder. Pfarrerin Julia Strecker, die früher in der Gemeinde tätig war, hält die Predigt. Pfarrer Ivo Masanek leitet den Gottesdienst für alle Generationen. Nach dem Gottesdienst gibt es Kirchencafé.

Gegen Atomwaffen! Aktionstag, So, 7.7., Eifel

Dr. Margot Käßmann, Landesbischöfin i.R., wird predigen beim Aktionstag im Fliegerhorst Büchel/Eifel. Christinnen und Christen aus vielen evangelischen Landeskirchen und aus der katholischen Friedensbewegung laden zu diesem Aktionstag ein.

Denn im Fliegerhorst Büchel lagern US-amerikanische Atombomben, die im Kriegsfall von deutschen Flugzeugen zu ihren Zielen geflogen werden. Nun sollen sowohl Bomben als auch Bomber modernisiert werden. Auch die Aufkündigung des INF-Vertrages macht ihren Einsatz wahrscheinlicher.

Daher sind alle Menschen, die für den Abzug und das Verbot der Atomwaffen sind, eingeladen, vor dem Fliegerhorst öffentlich und gewaltfrei dafür einzutreten und den Umstieg auf eine friedenstheologische Außen- und Sicherheitspolitik zu fordern.

Weitere Informationen – auch zur Mitreise in einem „Kölner Bus“ – gibt es bei Presbyter Reinhard Voigt (Telefon 0221.465461) oder unter www.KirchengegenAtomwaffenwordpress.com