Krippenspielkinder in beiden Kirchen gesucht

Mitspieler/innen für Heiligabend gesucht „Josef packt an“ – so heißt das Krippenspiel am Heiligabend um 16.15 Uhr im Tersteegenhaus. Die Proben sind jeweils donnerstags um 17 Uhr ab 14. November. Wenn du Lust hast mitzuspielen, ruf an: Susanne Beuth, Tel. 43 99 33 oder Bettina Kurbjeweit, Tel. 72 43 51, die die Proben leiten. Für den Krippenspielgottesdienst am 24.12. um 14.30 Uhr in der Johanneskirche hat Jutta Trump ein neues Krippenspiel geschrieben. Es heißt: „Die kleine Glocke von Bethlehem“. Die erste Probe ist am Freitag, den 22. November um 17 Uhr. Die weiteren Proben finden dann ebenfalls freitags von 17.00-18.00/18.30 Uhr statt. Zur musikalischen Begleitung werden auch Erwachsene und Kinder gesucht, die Blockflöte spielen. Infos und Anmeldung am besten bei Jutta-Trump@web.de oder auch bei Pfarrer Ivo Masanek.

Lesung Rafik Schami, 12.11., 20 Uhr, Tersteegenhaus

AUSVERKAUFT !!! „Die geheime Mission des Kardinals“ Ein italienischer Kardinal, eine geheime Mission, ein Mord in Damaskus ‒ der spannende neue Roman vom Meistererzähler Rafik Schami. Noch herrscht Friede in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Wie stand er zu dem berühmten Bergheiligen, einem Muslim, der sich auf das Vorbild Jesu beruft? Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten. Rafik Schamis neuer Roman erzählt von Glaube und Liebe, Aberglaube und Mord und führt uns tief in die Konflikte der syrischen Gesellschaft und in das berufliche Schicksal und die Liebe eines aufrechten Kommissars. ISBN: 978-3-446-26379-6 Hanser Verlag

Tauferinnerungsgottesdienst, 17.11., 10 Uhr Tersteegenhaus

Wir feiern ein Tauferinnerungsfest für alle Getauften, Kinder und Erwachsene, im AKZENTE-Gottesdienst am 17. November um 10 Uhr im Tersteegenhaus. Wir spüren dem Wasser nach und bedenken die Bedeutung der Taufe für unser Leben. Alle können zur Erinnerung an ihre Taufe mit Wasser gesegnet werden. Wer schon getauft ist, kann die Taufkerze mitbringen.

Ök. Beatmesse, 17.11., 11 Uhr Johanneskirche

Willibert Pauels ist nicht nur als Diakon bekannt, sondern auch als Büttenredner „Ne bergische Jung“, Kabarettist und Clown. Er selbst bezeichnet sich als DiaClown. Jetzt predigt er das erste Mal in der Johanneskirche: Über 5 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Depressionen. Auch Willibert Pauels litt an der Krankheit. Humoristisch und ernsthaft zugleich predigt er über die heilsame Kraft einer neuen Perspektive. Unter dem Motto: Schatten und Licht meiner Seele. In ökumenischer Verbundenheit wirken außerdem mit: Dominikanerpater Diethard Zils aus Mainz, Vikar Tillmann Poll und Pfarrer Ivo Masanek. Für Musik sorgt wie immer die große Band Ruhama („Da berühren sich Himmel und Erde“). Nach dem Gottesdienst gibt es Mittagessen für alle, gekocht vom Damenmahl.
Einfach kommen, mitfeiern und mitessen!

Mehr Informationen unter www.beatmesse.de

Abendgespräch zur Sache, Tersteegenhaus

17.11., 19:30 Uhr „Friday for future“ Einladung zum Mitmachen und Mitdenken. Aktive der Friday for future-Bewegung sind
eingeladen. Kontakt über Heribert Sticker, Tel. 0221 – 435621, heribert@sticker.name

Buß- und Bettag Ökum. Abendgottesdienst

Tersteegenhaus, 20.11. um 18:30 Uhr Friedensklima lautet das Thema der ökumenischen Friedensdekade. In einem meditativen Abendgottesdienst wollen wir gemeinsam über dieses Thema nachdenken. Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gelegenheit zum gemütlichen Miteinander. Der Gottesdienst wird geleitet von Pfarrerin Bettina Kurbjeweit und Pastoralreferent Mark Kusters.

Winfried Bode, 26.11., 15 Uhr, Cafè Lamerdin

SEHR HEITER und ein bisschen besinnlich Dienstag, den 26. November, 15.00 Uhr

Winfried Bode einmal ganz anders. Wir kennen ihn als Musiker, der schon bei uns aufgetreten ist. Dieses Mal liest er uns Heiteres und ein klein wenig Besinnliches vor, u. a. von

Ephraim Kishon

Joachim Ringelnatz

Eugen Roth

Robert Gernhardt

Heinz Erhardt

Heinrich Lützeler 

Beitrag: 5,00 €

Kontakt und Anmeldung: Seniorennetzwerk, Tel. 94 40 13 88

Konzert Gloria, 29.11., 19:30 Uhr, Johanneskirche

Johanneskantorei Klettenberg – Lassen Sie sich einstimmen in den Advent mit feierlicher Musik für Chor, Orgel sowie Blechbläser und weihnachtlichen Texten. Musikalischer Höhepunkt des Programms ist das „Gloria“ von John Rutter. Aufgeführt hat die Johanneskantorei dieses klangvolle und in seiner Besetzung  strahlende Werk in Zusammenarbeit mit Peter Scheerer schon 2007, im Rahmen des Evangelischen Kirchentages in Köln. Nun soll es auch in unserer Kirche in Klettenberg erklingen. J. Rutter ist der wohl zurzeit populärste Komponist von Chor- und Kirchenmusik. Seine Werke werden der Postmoderne zugeordnet, tragen Jazzelemente und sind ideenreich und originell komponiert. Außerdem erklingen weitere Werke zum Advent von Anton Bruckner, Joseph Rheinberger, Max Reger u.a. und Caroline Schreiber liest Texte zur Weihnacht. Mitwirkende: Sofia Luz Held, Sopran, Katharina Fuchs, Alt, Blechbläser unter Leitung von Peter Scheerer,  Willi Kronenberg, Orgel, Johanneskantorei unter Leitung von Eva-Maria Förster, Caroline Schreiber, Sprecherin
Eintritt: 18 € / erm. 14 €

40 Jahre JWK gGmbH Jugendwerk Köln

5. Dezember 2019 Programm Jubiläumsfeier – 40 Jahre JWK / 40 Jahre JWK gGmbH – Jugendwerk Köln / 40 Jahre engagierte Jugedsozialarbeit – feiern Sie mit uns!

Die JWK gGmbH feiert in diesem Jahr am 05.12.2019 ihr vierzigjähriges Bestehen. Als Jugendwerkstatt Klettenberg wurden wir 1979 von der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg gegründet. Eines unserer Markenzeichen ist von Beginn an das Betreiben einer Kfz-Werkstatt im Kölner Süden in der Rhöndorfer Straße als Arbeitsfeld für unsere Jugendlichen im Rahmen des Programms Jugendwerkstatt.

Dieser Ansatz bewährt sich nun seit 40 Jahren, indem er die Interessen der Jugendlichen ernst nimmt und ihnen vom ersten Tag an den Umgang mit echten Kundenaufträgen und Kundenautos zutraut.

Zudem hat sich die JWK mit innovativen Ansätzen im Bereich schulunterstützender Projekte an vielen Kölner Schulen für die Zielgruppe der Schulverweigerer und junger Geflüchteter einen Namen in der Fachwelt und der Kölner Bildungslandschaft gemacht.

Darüber hinaus unterstützen wir seit mehr als 25 Jahren Kölner Auszubildende mit ausbildungsbegleitenden Hilfen und finden mit unserer erfolgreichen Arbeit in der Landschaft der Kölner Ausbildungsbetriebe breite Anerkennung.

Mit unserer aktiven Beteiligung in Gremien und Fachverbänden engagieren wir uns stadt- und landesweit immer wieder an der Entwicklung von Konzepten und Positionierungen für unsere Zielgruppe.

Liebe Freunde, Förder, Liebe Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Klettenberg,

wir, die Teilnehmer*innen, die Mitarbeiter*innen, die Fördervereinsmitglieder sowie die Geschäftsführung der JWK, würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Jubiläum am 05. Dezember 2019 gemeinsam mit uns feiern würden. Wir laden Sie herzlich ein.

13:00  Eröffnung durch Frau Nowinski (Geschäftsführerin JWK) und

Herr Masanak (Vorstand Förderverein der JWK) mit Stehkaffee

bis 15:30 Uhr – Hof der Vielfalt 

Warme und kalte Snacks aus aller Welt

Mitmachaktionen, Live-Trainings, Präsentationen zu den Themen

# Arbeit       # Entspannung      # Genuss

15:00 Uhr   Führung durch den Hof der Vielfalt

15:30 Uhr   Festreden „40-Jahre“ Jugendsozialarbeit JWK

Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker (angefragt)

Herr Minister Dr. Joachim Stamp -MKFFI (angefragt)

16:00 Uhr   Kabarettbeitrag – Wilfrid Schmickler

17:00 Uhr   feierlicher Ausklang in unserer weihnachtlichen KFZ-Werkstatt und auf dem Hofgelände

Musikalischer Beitrag – (in Planung)

Eine phantasievolle Gemeinschaft

Nach fast zwanzig Jahren in Sülz und Klettenberg unterhielt sich Pfarrer Jost Mazuch mit Johanna Tüntsch über die Bilanz, die er zieht.
Jost, gefragt nach deinem Lieblingsort in der Gemeinde hast du den Kirchsaal im Tersteegenhaus genannt. Warum?
Ich mag den Saal, weil seine Gestaltung mich während meiner ganzen Zeit hier begleitet hat. Als ich kam, standen hier noch Stuhlreihen und hinten der Altar. Es war ein Kirchsaal, wie man ihn in den 50er und 60er Jahren hatte. Das passte nicht mehr in die Zeit! Die Menschen wirkten bei dieser Anordnung im Saal verloren. Die Gemeinde wünschte sich eine Veränderung, und mir gefiel die Situation auch nicht: Ich stand da hinten so einsam an der Kanzel. Durch die zentrierte  Anordnung ist eine ganz andere Art von Kirchraum entstanden. Heute funktioniert der Saal für zwanzig Besucher, aber auch für dreihundert.
Wie lange hat dich die Umgestaltung dieses zentralen Ortes beschäftigt?
Im Grunde die ganze Zeit über, in mehreren Schritten! Erst seit Kurzem sind auch die Lautsprecher so, wie sie sein sollen – und die Stühle!
Im Tersteegenhaus hat sich also einiges geändert. Und in Sülz und Klettenberg? Auch dort! Die Veränderungen sind ja deutlich am Mietspiegel zu sehen. Das
Viertel ist viel teurer geworden und viel enger. Die Bevölkerung ist stärker gentrifiziert, es sind heute mehr wohlhabende Menschen darunter als früher. Viele
kleine Geschäfte haben zugemacht. Auf der anderen Seite erlebe ich auch große Konstanz. Vieles ist auch hier wie auf dem Dorf: Es gibt Menschen, die hier geboren
wurden und jetzt mit ihren Kindern hier leben. Oder Enkel haben, die bald zurückkommen.
Was hat dir an deiner Arbeit hier gefallen?
In der Gemeinde gibt es ein unglaublich großes Engagement und viele Aktivitäten, die wir Pfarrer nicht erst in Gang bringen müssen. Ich erlebe eine große
Offenheit der Menschen füreinander. Dadurch wird vieles möglich. Wenn ich an die Jahre der Finanzknappheit denke, als wir eine Pfarrstelle eingespart haben:
Das haben wir auf die Dauer gut gemeinsam hingekriegt, weil die Bereitschaft zu phantasievollen Lösungen da war, zum Beispiel die Kindergartenpatenschaften.
Eine tolle Erfahrung war es für mich auch, dass das Presbyterium zum Kirchenasyl gesagt hat: Ja, das machen wir!
Stand es für dich eigentlich immer fest, dass du Pfarrer werden würdest?
Ich habe mich schon in meiner Jugend sehr für Theologie interessiert und mochte die Auseinandersetzung mit der Bibel. Den Journalismus fand ich aber auch
spannend; ich war ein Jahr lang für den WDR tätig. Dann habe ich mich aber doch für den Pfarrberuf entschieden, denn ich habe dort gute Erfahrungen gemacht. Als Pfarrer habe ich die Freiheit, die tiefen Dimensionen des Lebens anzusprechen – und das ist toll! Ich begegne Menschen an wichtigen Stationen ihres Weges, und sie haben das Vertrauen, mir aus ihrem Leben zu erzählen.
Die Haltung der Gesellschaft zur Kirche hat sich verändert. Wie erlebst du das persönlich?
Es ist eine allgemeine Entwicklung, dass die Fremdheit gegenüber der Kirche zunimmt. Leute treten aus der Kirche aus, ja. Aber viele nähern sich ihr auch wieder
an. Das gilt besonders für junge Familien, wenn Eltern sich fragen, was sie ihren Kindern vermitteln möchten.
Was wirst du vermissen?
Vermissen werde ich sicher den lebendigen Austausch mit so vielen Menschen über wichtige Themen; über die Bibel, das Leben und über politische Fragen.
Ich habe gerne hier gearbeitet und die Gemeinde liebgewonnen. Aber ich freue mich auch darauf, mehr Zeit für meine Familie zu haben: Damit war es in den
letzten vierzig Jahren nämlich manchmal recht eng.