Infoabend Weltgebetstag, 21.1., 19:30 Uhr

2020 kommt der Weltgebetstag mit dem Titel „Steh auf und geh!“ aus Afrika, aus Simbabwe. Das Motto hat für die Frauen in Simbabwe einen besonderen Klang.  Wie kann das Leben gehen, wenn 90 Prozent der Menschen ohne feste Arbeit sind, man in einem Land lebt ohne eigene Währung, ohne Geldautomaten, mit dem  teuersten Sprit weltweit …? An diesem Abend lernen wir das Leben der starken Frauen in Simbabwe kennen, die unter diesen Umständen die Hoffnung auf Zukunft nicht verlieren. Interessierte aller Konfessionen sind herzlich willkommen. Weitere Infos: Pfarrerin Susanne Beuth, Tel. 439933.

Montag, 21.1. um 19:30 Uhr im Kryptavorraum St. Bruno, Zugang Ölbergstraße.

Taizégottesdienst, 1.3., 10:50 Uhr, Johanneskirche

Orange Tücher gestalten den Altarraum, der von vielen Kerzen erleuchtet wird. Meditative Texte, Stille und die gemeinsam gesungenen Taizégesänge wechseln sich ab. Die spirituellen ökumenischen Impulse von Diakon Hanno Sprissler und Pfarrer Ivo Masanek stehen unter dem Motto aus dem Buch des Predigers Kohelet: „Ein jegliches hat seine Zeit“. Die musikalische Leitung hat Eva-Maria Förster. Ab 10:50 Uhr beginnt die Johanneskantorei gemeinsam mit Instrumentalist/innen die
Gemeinde einzustimmen. Parallel zum Taizégottesdienst feiern die Kinder ihren Kindergottesdienst. Um 12:15 Uhr gibt es ein Mittagessen (Anmeldung nicht  erforderlich) für alle – gekocht von den Johannesköchen. Herzlich willkommen! Die Wahllokale zur Presbyteriumswahl sind an dem Tag von 10 bis 16 Uhr geöffnet!

Abendgespräch zur Sache, 15.03, Tersteegenhaus

19.30 Uhr – 21.00 Uhr – Tiere – unsere vergessenen Gefährten. Ein zerrüttetes Verhältnis heilen.
Ein Gespräch mit Rainer Hagencord, Münster Theologe und Biologe und Bärbel Wartenberg-Potter, Bischöfin i.R.

Welchen Stellenwert haben Tiere in unserem Weltbild? Sie sind Vermittler der Stimme Gottes, unsere Mitgeschöpfe und stehen den Menschen auch entwicklungsgeschichtlich nahe. Andrerseits behandeln wir sie meistens wie Dinge, dem Menschen nützlich und frei verfügbar. wie trifft uns die Abwertung tierischen Lebens, wenn Tiere leiden, ihre Lebensräume eingeschränkt werden und das immer schnellere Artensterben alle Regionen der Erde erfasst? Und was kann man dem entgegensetzen ?
Das Abendgespräch will anstöße geben, über solche Widersrüchlichkeiten neu nachzudenken.

 

Konzert Vocal Journey, 4.2., 20 Uhr Johanneskirche

Der Jazz/Popchor der Hochschule für Musik und Tanz singt und spielt in der Johanneskirche wieder ein Benefizkonzert für die gemeinnützige Einrichtung fips Köln. Damit unterstützt der Chor die Hilfen für behinderte, schwer kranke und sterbende Kinder und ihre Familien. „high hopes“, unter diesem Motto präsentiert Vocal Journey in einer energievollen Mischung aus Chor- und Solo-/Bandbeiträgen neben Eigenkompositionen auch Musik von Queen, Sting, Charlie Chaplin und aus dem Film „The great Showman“. Gesamtleitung: Erik Sohn und Stephan Görg. Vorverkauf unter info@fipskoeln.de oder telefonisch unter 0221 1680600. Eintritt 12 Euro / ermäßigt 6 Euro, bei Kartenzusendung plus 0,85 Euro Porto.

Einführung des neuen Presbyterium

Am Sonntag, den 22. März, 11 Uhr, Johanneskirche, wird das neue Presbyterium eingeführt. Zugleich werden die ehemaligen Presbyterinnen und Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg verabschiedet. Nach dem festlichen Gottesdienst ist im Kirchencafé Zeit für Austausch und Gespräch. Alle sind herzliche eingeladen!

Kölscher Gottesdienst 9.2., 11 Uhr, Johanneskirche

Zwei Wochen vor Karneval sind alle eingeladen zum Kölschen Gottesdienst in der Johanneskirche. Das Motto lautet dieses Jahr: „Himmelskomiker Öm Joddes  Welle“. Die ebenso mitreißende wie nachdenklich stimmende Predigt hält Dr. Karl Beuth. Der Gerold-Kürten-Singkreis unter Leitung von Stefan Krüger stimmt kölsche Tön zum Mitsingen und Zuhören an – von eingekölschten Kirchenliedern bis zum Stammbaum von den Bläck Fööss. Mit Pfarrer Ivo Masanek und Kölschem Team. Kostümierung gern gesehen! – Gleichzeitig ist kölscher Kindergottesdienst – auch der sehr gerne in Kostümen.

Das Ergebnis der Presbyteriumswahl

Am 1. März fand die Presbyteriumswahl statt. Es war eine mit Spannung erwartete Wahl! Insgesamt 22 Gemeindemitglieder hatten sich zur Verfügung gestellt, um sich in das Leitungsgremium der Gemeinde wählen zu lassen. Die Vorstellung aller Kandidierenden in einem Faltblatt und mit kurzen Statements in einem Gottesdienst haben viele als Zeichen der Lebendigkeit dieser Gemeinde wahrgenommen.

Am Wahltag haben 386 Gemeindemitglieder ihre Stimme abgegeben. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 5,7 % der Wahlberechtigten. Vor vier Jahren waren es ebenfalls 5,7 %. Danke an alle, die ihre Stimme abgegeben haben, an den „Projektausschuss Wahl 2020“ und die Ehrenamtlichen im Wahlvorstand.

Das Ergebnis: Neun Kandidierende, die schon bisher dem Presbyterium angehörten, wurden wiedergewählt. Weitere sieben Gemeindemitglieder gehören erstmals dem Presbyterium an.

Stephan Braun gehört als Mitarbeiterpresbyter auch ohne Wahl dem Presbyterium an. Der Platz als Mitarbeiterpresbyterin, der für Claudia Denz eingeplant war, wird frei bleiben, da sie ihr Amt aus persönlichen Gründen nicht wie vorgesehen antreten wird.

Herzlichen Dank an alle Kandidierenden, die sich zur Wahl gestellt haben und damit zeigen, dass sie sich in der Gemeinde engagieren und einsetzen wollen!

Die Einführung des neuen Presbyteriums und die Verabschiedung der ehemaligen Presbyterinnen und Presbyter ist am Sonntag, den 22. März 2020, 11 Uhr, in der Johanneskirche.

Auf dem Foto sind die neuen Mitglieder des Presbyteriums zu sehen:

Anja Bahr
Frauke Bauer
Susanne Beuth
Stephan Braun
Antje Busse-Drenk
Wylka Bütefisch
Elfi Heilinger (nicht auf dem Foto abgebildet)
Bettina Kurbjeweit
Mareike Maeggi
Ivo Masanek
Joachim Morawietz
Jürgen Penzel
Boris Quittmann
Dirk Reckeweg
Astrid Rose
Sophie Schäfer
Norbert Schulz
Jutta Trump
Johanna Tüntsch
Bernd Wagner
Marie Wuttke

 

Eine phantasievolle Gemeinschaft

Nach fast zwanzig Jahren in Sülz und Klettenberg unterhielt sich Pfarrer Jost Mazuch mit Johanna Tüntsch über die Bilanz, die er zieht.
Jost, gefragt nach deinem Lieblingsort in der Gemeinde hast du den Kirchsaal im Tersteegenhaus genannt. Warum?
Ich mag den Saal, weil seine Gestaltung mich während meiner ganzen Zeit hier begleitet hat. Als ich kam, standen hier noch Stuhlreihen und hinten der Altar. Es war ein Kirchsaal, wie man ihn in den 50er und 60er Jahren hatte. Das passte nicht mehr in die Zeit! Die Menschen wirkten bei dieser Anordnung im Saal verloren. Die Gemeinde wünschte sich eine Veränderung, und mir gefiel die Situation auch nicht: Ich stand da hinten so einsam an der Kanzel. Durch die zentrierte  Anordnung ist eine ganz andere Art von Kirchraum entstanden. Heute funktioniert der Saal für zwanzig Besucher, aber auch für dreihundert.
Wie lange hat dich die Umgestaltung dieses zentralen Ortes beschäftigt?
Im Grunde die ganze Zeit über, in mehreren Schritten! Erst seit Kurzem sind auch die Lautsprecher so, wie sie sein sollen – und die Stühle!
Im Tersteegenhaus hat sich also einiges geändert. Und in Sülz und Klettenberg? Auch dort! Die Veränderungen sind ja deutlich am Mietspiegel zu sehen. Das
Viertel ist viel teurer geworden und viel enger. Die Bevölkerung ist stärker gentrifiziert, es sind heute mehr wohlhabende Menschen darunter als früher. Viele
kleine Geschäfte haben zugemacht. Auf der anderen Seite erlebe ich auch große Konstanz. Vieles ist auch hier wie auf dem Dorf: Es gibt Menschen, die hier geboren
wurden und jetzt mit ihren Kindern hier leben. Oder Enkel haben, die bald zurückkommen.
Was hat dir an deiner Arbeit hier gefallen?
In der Gemeinde gibt es ein unglaublich großes Engagement und viele Aktivitäten, die wir Pfarrer nicht erst in Gang bringen müssen. Ich erlebe eine große
Offenheit der Menschen füreinander. Dadurch wird vieles möglich. Wenn ich an die Jahre der Finanzknappheit denke, als wir eine Pfarrstelle eingespart haben:
Das haben wir auf die Dauer gut gemeinsam hingekriegt, weil die Bereitschaft zu phantasievollen Lösungen da war, zum Beispiel die Kindergartenpatenschaften.
Eine tolle Erfahrung war es für mich auch, dass das Presbyterium zum Kirchenasyl gesagt hat: Ja, das machen wir!
Stand es für dich eigentlich immer fest, dass du Pfarrer werden würdest?
Ich habe mich schon in meiner Jugend sehr für Theologie interessiert und mochte die Auseinandersetzung mit der Bibel. Den Journalismus fand ich aber auch
spannend; ich war ein Jahr lang für den WDR tätig. Dann habe ich mich aber doch für den Pfarrberuf entschieden, denn ich habe dort gute Erfahrungen gemacht. Als Pfarrer habe ich die Freiheit, die tiefen Dimensionen des Lebens anzusprechen – und das ist toll! Ich begegne Menschen an wichtigen Stationen ihres Weges, und sie haben das Vertrauen, mir aus ihrem Leben zu erzählen.
Die Haltung der Gesellschaft zur Kirche hat sich verändert. Wie erlebst du das persönlich?
Es ist eine allgemeine Entwicklung, dass die Fremdheit gegenüber der Kirche zunimmt. Leute treten aus der Kirche aus, ja. Aber viele nähern sich ihr auch wieder
an. Das gilt besonders für junge Familien, wenn Eltern sich fragen, was sie ihren Kindern vermitteln möchten.
Was wirst du vermissen?
Vermissen werde ich sicher den lebendigen Austausch mit so vielen Menschen über wichtige Themen; über die Bibel, das Leben und über politische Fragen.
Ich habe gerne hier gearbeitet und die Gemeinde liebgewonnen. Aber ich freue mich auch darauf, mehr Zeit für meine Familie zu haben: Damit war es in den
letzten vierzig Jahren nämlich manchmal recht eng.

Erinnerung an Jost Mazuch und seine Arbeit

Achtzehn Jahre lang war Jost Mazuch in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg tätig. Zu seiner Verabschiedung und zum anschließenden
Empfang sind alle herzlich eingeladen. Der Festgottesdienst im Tersteegenhaus beginnt am Sonntag, dem 2. Februar um 15:00 Uhr. Auf diesen Seiten tragen Menschen, die ihn erlebt haben – stellvertretend für viele andere – Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Jost Mazuch zusammen.

Michaela Bassiner | Leiterin des Seniorennetzwerkes
Oft höre ich aus dem Seniorennetzwerk die erstaunte Reaktion darauf, dass Jost Mazuch
in den Ruhestand geht: „ Was, das kann doch nicht sein. Ich hätte ihn jünger geschätzt!“
Ich finde, Jost Mazuch hat etwas Zeitloses an sich. Das machen, meines Erachtens, seine
besonderen Eigenschaften aus, die ihn als erfahren, gereift, gleichzeitig lebendig,
aktiv und aktuell auszeichnen. Ich erlebe ihn als Person, die das Menschliche annehmen
kann, geduldig, vielseitig interessiert ist, Dingen auf den Grund gehen will, aber auch humorvoll
ist. Ich hoffe, dass er dies und vieles darüber hinaus weiter ausleben kann und
wünsche ihm besonders viel Spaß dabei!

Pfarrerin Susanne Beuth | Kollegin
Ein Pfarrer, mit dem man in den Himmel kommen kann – jedenfalls in den Himmel über
Köln. Für einige Jahre war ein Flug mit Jost Mazuch als Pilot der Hauptpreis der Tombola
beim Johannesfest. Wenige hatten dieses Glück, aber wir alle haben mit ihm als Pfarrer
und Kollegen das große Los gezogen. In seinem Engagement für sozialpolitische Fragen
hat er unseren Blick immer wieder über die Gemeindegrenzen hinaus geweitet. Und
zugleich ist er ganz in der Gemeinde, bei den Menschen, bei dem, was gerade vor Ort
dran ist. Der Kirchsaal im Tersteegenhaus zum Beispiel ist durch seinen Einsatz in vielen
kleinen und großen Schritten zu einer außergewöhnlichen und preisgekrönten Gottesdienststätte
geworden, die zugleich ein Raum ist, in dem vielfältige kulturelle Veranstaltungen
Platz haben. Danke!

Christel Bosch & Küster Stephan Braun | Basarteam
Lieber Jost, der alljährliche „Basar“ im Tersteegenhaus ist ja fast schon Kult. An seinem
Erfolg hast Du – mit dem gesamten Basar-Team – maßgeblichen Anteil. Du warst – in den
letzten anderthalb Jahrzehnten – der gute Geist. Probleme hast Du humorvoll und gut gelaunt,
still und leise gelöst. Nie war es unter Deiner Würde, einzuspringen, wo Hilfe nötig
war. Danke dafür. Wir werden Dich vermissen. Für Deinen neuen Lebensabschnitt alles
Liebe und Gute. Und vielleicht bekommt der Basar 2020 ja einen neuen ehrenamtlichen
Mitarbeiter…

Diakonie-Kirchmeisterin Elfi Heilinger | Frauenkreis
Jeden Donnerstag trifft sich der Frauenkreis unter der Leitung von Jost Mazuch. Für alle
Teilnehmenden und für mich sind dies zwei wichtige Stunden in der Woche. Nach gemütlichem
Kaffeetrinken warten alle gespannt auf das von Jost vorgesehene Thema,
das er immer sehr bewusst auswählt. Feinfühlig moderiert er Gespräche über Politik,
Geschichte, Ereignisse aus der Vergangenheit oder der Zukunft, über private Schicksale,
Sorgen und Ängste. Jede Lebensgeschichte wird wertgeschätzt. Gemeinschaft wird groß
geschrieben, Freundschaften geschlossen und Verabredungen getroffen. Zugleich sind
neue Seniorinnen und Senioren sehr herzlich willkommen. Jost, den Frauenkreis nennst
Du auch „mein persönliches Beratungsteam“. Wir danken Dir für so viele gute gemeinsame
Jahre.

Michael Emanuel | WEGWEISER-Redaktion
Als ich 2012 in die Gemeinde kam und die Pfarrer in Augenschein nahm, gefiel mir Jost
Mazuchs wissenschaftlicher und sprachlich präziser Predigtstil von Anfang an am besten.
Da ich in seinen Bezirk gezogen war, nutzte ich das Angebot, mich ihm persönlich
vorzustellen. Ich durchlebte damals eine schwere Zeit. Entgegen meiner Art erzählte ich
ihm sofort davon. Ich weiß noch genau, wie wohltuend ich seine Reaktion fand, gerade
weil sie frei war von jeder Jovialität. So würdevoll habe ich ihn auch später immer erlebt.
Beim Wegweiser wurden wir ab 2014 „Kollegen“. Obwohl er mit meinem Hang zur Kontroverse
(er sagte dazu bisweilen „Polemik“) nicht immer einverstanden war, kehrte er
seine Richtlinienkompetenz nie heraus. Seine Ernsthaftigkeit und seine Eleganz sind
wegweisend.

Familie Pollok | von Jost Mazuch getauft
Wir haben Jost Mazuch als modernen und dynamischen Pfarrer kennengelernt. Das
schönste und wichtigste Erlebnis mit ihm war unsere Familientaufe im April 2018. Auch
wenn Herr Mazuch in seinem Beruf sehr viel unterwegs ist, hat er sich für uns immer Zeit
genommen. Er hatte immer ein offenes Ohr für uns. In den vielen Gesprächen mit ihm
haben wir seine optimistische Art, Ausgeglichenheit und Hilfsbereitschaft sehr schätzen
gelernt. Für seinen weiteren Lebensweg wünschen wir ihm alles erdenklich Gute. Und
so buchstabieren wir seinen Namen: Junggeblieben, Optimistisch, Sportlich, Teamfähig,
Menschlich, Ausgeglichen, Zuverlässig, Unternehmungslustig, Christlich, Hilfsbereit.

Heidi Rockel | Bewohnerin im FLH
Jost Mazuch und das Friedrich-Lamerdin-Haus gehören zusammen. Planung, Bau, Erst14
bezug – Jost war immer mit Engagement dabei. Manchmal war es für ihn nicht einfach,
stets als Ansprechpartner da zu sein. Er hat auch in schwierigen Situationen (Tod von Bewohnern,
Kirchenasyl im „Badezimmer“, Wohnungsbrand) stets ein offenes Ohr gehabt
und die richtigen Worte gefunden. So ist im Haus eine gute Gemeinschaft entstanden.
Danke für alles, auch an seine Frau Gisela für die Pflege der Blumenbeete vor dem Haus.
Wir werden Euch beide immer gern bei unseren Hausfesten begrüßen.

Nora Ruland und Rike Wagner | FORUM Klettenberg
Lieber Jost, 2001 kamst Du in unsere Gemeinde und zu uns ins Forum Klettenberg. Wir
waren verhalten neugierig. Dann Entspannung! Schnell stellte sich heraus: es passt!
Keine Profilneurose, sondern Profil, ruhig, manchmal Wogen glättend, zielführende
Diskussionen, natürlich auch mit der notwendigen positiven Reibungsenergie. Bald
menschelte es! So viele Veranstaltungen, so viele Bilder: Der Pfarrer auf der Bühne mit
fundierten persönlichen Begrüßungsansprachen für Künstler und Publikum … Küster
Zimmermanns Schnaps trinkend vor WDR-Kameras … Bilder rahmend wie am Fließband
… Tabletts voller Suppentassen verteilend und und und … Immer war es ein positives
Bild: Pfarrer, Kirche und Kultur passen zusammen, stehen mitten im Leben. Die Engel
im Tersteegenhaus und die Maria in der Johanneskirche lächelten immer wohlwollend
dazu. Lieber Jost, wir wünschen Dir und Gisela alles Liebe und Gute. Ihr steht immer auf
der Gästeliste! DANKE

Pfarrer Karl-Josef Schurf | für den katholischen Seelsorgebereich
In Jost Mazuch erlebte ich mit vielen Christ*innen hier in Sülz-Klettenberg geschwisterlich
wertschätzende Begegnungen. Es gab ökumenische Gottesdienste zum Beginn und
Ende des Schuljahres, wunderbare Kirchenführungen, Kirchentage, Gesprächskreise,
sogar eine gemeinsame Tauffeier. Die 40 Jahre junge Pfarrkirmes war auch durch sein
Engagement bis hinein in die aufzubauende Eisenbahn lebendig. Das ökumenische
Pfarrkapitel mit Frühstück und kollegialem Austausch war durch seine konstruktive und
aufmerksame Art geprägt. Jost Mazuch ist als Theologe mitnehmend und überzeugend,
seine Menschenfreundlichkeit strahlt aus. Er ist Wege mit den Menschen gegangen –
spürbar und wahrnehmend, solidarisch und mit heiterem Gemüt. ‒ Jost, danke für Dich!

Lotte und Dr. Eberhard Wolff | „Bibel im Gespräch“
Alles hat seine Zeit – die Bibel lesen und darüber sprechen. Diese Zeit ist in unserer
Gemeinde der dritte Mittwochabend im Monat. Alle sind hier willkommen. Jost Mazuch
verstand es viele Jahre in wunderbarer Weise, theologisch-historische Hintergründe zu
erläutern und uns für das Gespräch zu öffnen. Es war für alle möglich, unter seiner zugewandten
und behutsamen Leitung über persönliche Erfahrungen mit dem gerade reihum
gelesenen Text oder über Glaubensfragen zu sprechen. Immer ging es auch darum, den
Blick auf Jesus Christus zu richten. Beim zuletzt gelesenen Prediger Salomo („Kohelet“)
sahen alle bedauernd, aber auch dankbar ein: Alles hat seine Zeit – auch „Bibel im Gespräch“
mit Jost Mazuch.